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Spotify unter Ubuntu installieren

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16. März 2014
15:00

Am Dienstag ist Spotify nach vielen Hindernissen in Deutschland gestartet. Kurz für die, die es nicht wissen: Spotify ist ein Dienst zum Streamen von Musik, ähnlich wie der deutsche Dienst simfy. Es gibt ein kostenloses Abonnement sowie zwei kostenpflichtige. Um Spotify nutzen zu können, benötigt man eine Applikation für Windows, Mac oder eben Linux. Im Gegensatz zu den anderen beiden, welche eine stabile Version besitzen, gibt es eine Vorabversion für Debian und Ubuntu. Diese läuft allerdings stabil, soweit ich das beobachten konnte. Lediglich der die Schaltfläche zum Upgraden des Abonnement ist etwas fehlerhaft dargestellt. Sonst macht die Applikation weiterhin einen guten und vor allem schönen Eindruck, denn das Design ist aus meiner Sicht gut gelungen. Wenn Ihr Euch Spotify installieren wollt, müsst Ihr folgende Schritte im Terminal ausführen. Als erstes muss Spotify in die Paketquellen eingefügt werden. sudo add-apt-repository ‘deb http://repository.spotify.com stable non-free’ Möchte man die heruntergeladenen Pakete verifizieren, so führt man folgenden Befehl aus. sudo apt-key adv –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv-keys 94558F59 Paket-Liste aktualisieren: sudo apt-get update Letztendlich muss Spotify…

Thinkfan auf Ubuntu 14.04

Nachdem ich mein Notebook (Lenovo Thinkpad E320) vorerst wieder auf Ubuntu 14.04 umgestellt habe, durfte natürlich eine Lüftersteuerung nicht fehlen. Damit hatte ich mich zwar schon an der ein oder anderen Stelle hier im Blog beschäftigt, doch hat sich die Konfiguration ein wenig verändert. Ich verwende nun nicht mehr Thinkpad Fan Control, da dieses scheinbar nicht mehr weiterentwickelt wird. Stattdessen setze ich wieder auf Thinkfan, das sowieso etwas schlanker daherkommt, fast genauso einfach zu konfigurieren ist und vor allem in den Quellen von Ubuntu enthalten ist. Diese Anleitung sollte aber auch für andere Linux-Distributionen wie Fedora, Debian oder Arch Linux anwendbar sein. Wie immer gilt, dass ich keinerlei Haftung für Schäden, die durch diese Anleitung entstehen können, übernehmen werde. Installation Zuerst muss Thinkfan natürlich installiert werden. Dies erledigen wir natürlich wie immer über das Terminal – wer braucht schon das Softwarecenter? sudo apt-get install thinkfan Anschließend müssen wir noch ein Paket installieren, das unsere Sensoren findet und die entsprechenden Konfigurationsdateien schreibt: sudo apt-get install lm-sensors Danach führen wir Folgendes aus:…

Custom-ROM: Cataclysm

Homescreen (Nova Beta)
30. November 2013
13:33

Seit wenigen Wochen gibt es nun eine neue Android-Version 4.4 namens KitKat, die wieder einige sinnvolle Veränderungen gebracht hat. So gibt es beispielsweise ein überarbeitetes Design, das viele blaue Elemente gegen weiße Pendants ausgetauscht hat oder eine transparente Darstellung der Status- und Navigationsleiste ermöglicht. Aber auf die neuen Funktionen von KitKat möchte ich in diesem Artikel nicht eingehen, darüber haben andere schon mehr als oft genug geschrieben. Stattdessen möchte ich euch eine Custom-ROM auf Basis von KitKat vorstellen, die ich anstelle der Standard-ROM auf meinem Nexus 4 nutze, da mir die normalen Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen nicht ganz ausreichen. Bei den vergangenen Android-Versionen habe ich meistens Paranoid Android oder Purity verwendet, beide waren allerdings unter KitKat noch zu unausgereift und deshalb nur eingeschränkt alltagstauglich. Es war also an der Zeit, sich nach einer neuen ROM umzusehen und dabei bin ich aufgrund vieler positiver Berichte auf Cataclysm aufmerksam geworden und dort auch hängen geblieben. Cataclysm ergänzt das Standard-Android relativ dezent und ist nicht überladen mit hunderten von Modifikationen und Einstellungsmöglichkeiten. Stattdessen taucht…

Kurztipps aus dem Linux-Alltag #1

11. November 2013
18:55

Servus liebe Leser, ich habe mir überlegt, eine kleine Artikelreihe zu starten, in welcher einige interessante Tipps für Linux-Nutzer gesammelt werden. Dabei werde ich mich nicht nur auf *buntu Distributionen fixieren, sondern auch allgemeine Tipps geben.  Sprich, ich werde wohl keine PPAs zu Programme empfehlen, welche es wirklich NUR für *buntu gibt. Meist handelt es sich einfach nur um sehr nützliche Programme oder Konsolentipps. Womöglich lesen hier ebenso noch einige Linux-Neulinge mit, die diesen Artikel zufällig im Ubuntu-Planet sehen, daher werden die Tipps, so gut es geht, einfach beschrieben sein. Übrigens: Android ist auch ein ebenfalls ein Linux, weshalb ich hierfür auch Empfehlungen/Tipps aussprechen werde, wenn auch weniger. Und los geht’s! Tipp #1 Typisches Problem: Der PC muss noch ein Video rendern, etwas hochzuladen oder aus anderen Gründen noch eingeschaltet bleiben, aber ihr müsst euer Haus verlassen. Den PC die ganze Nacht eingeschaltet lassen, nur wegen einem Upload? Dafür gibt es eine Lösung, für die man nicht einmal ein Programm installieren muss! Angenommen, ihr wollt den Rechner um 22:30 herunterfahren…

Clementine Musikplayer 1.2: Fernsteuerung per Android-App

4. November 2013
20:00

Letztens ist der Clementine Music Player in der Version 1.2 erschienen. Ich nutze den Musikplayer schon seit einiger Zeit, da es meiner persönlichen Meinung nach das “bessere” Amarok ist. Dass es jedenfalls schneller ist, kann man nicht bestreiten. Inzwischen gibt es aber nun eine App  namens “Clementine Remote”, die man sich im Play Store herunterladen kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ihr auch die aktuelle Version1.2 vom Player installiert habt. http://www.clementine-player.org/de/downloads Getestet wurde das ganze daher unter Kubuntu 12.10. Während ihr die App herunterladet, solltet ihr schon mal nebenbei im Optionsmenü (Werkzeuge ->Einstellungen) die Freigabe aktivieren. Ihr könnt dabei auch einen PIN festlegen. Zu erwähnen bleibt zudem noch, das diese Anwendung anscheinend nur im eigenen Netzwerk zu funktionieren scheint. Das heißt, ihr könnt von eurem Urlaubsort nicht mithilfe der reinen IP auf eure Musiksammlung zugreifen. Das absolute Killerfeature dürfte wohl die Möglichkeit sein, den Track, der gerade spielt bzw. das ganze Album herunterladen zu können. Dies ist durchaus praktisch. Die App ist auch schon klug genug, um dafür eigene Verzeichnisse…

Owncloud mit Foldersync synchronisieren

OwnCloud2-Logo.svg
12. August 2013
19:41

Auch ich habe lange Zeit Dropbox genutzt, um meine Daten und dabei insbesondere Bilder von meinem Smartphone zu synchronisieren. Natürlich sind Dropbox oder auch andere Cloud-Dienste sicherlich praktisch, aber man darf nie vergessen, dass man seine Daten in fremde Hände gibt. Glücklicherweise gibt es aber auch Cloud-Lösungen, die man auf seinem eigenen Server bzw. sogar Webspace betreiben kann. Eine davon und wohl auch eine der fortgeschrittensten ist Owncloud. Ich muss darüber hinaus erwähnen, dass ich Owncloud ebenso wie andere Cloud-Dienste ausschließlich zur Synchronisierung von Dateien wie Bildern, Dokumenten oder Musik nutze, meinen Kalender und meine Kontakte lasse ich weiterhin fremdverwalten. Nicht weil ich das besonders toll finde, sondern einfach weil es bislang keine für mich praktikable Lösung gibt dies z.B. mit Owncloud zu erledigen. Einen riesigen Nachteil aber hat Owncloud: Die dazugehörige Android-App ist eher mäßig, auf die Synchronisierung kann man sich kaum verlassen. So fehlten mir immer wieder Bilder, wenn die Internetverbindung während des Uploads mal unterbrochen wurde oder aber die Bilder waren mehrfach vorhanden. Allerdings kann man diesem…

Bluetooth unter Arch Linux

20. Juli 2013
10:14

Ein kurzer Tipp für alle, die Buetooth unter Arch Linux nutzen wollen. Bei mir wurde schon seit der Installation das Bluetooth-Symbol im Tray angezeigt, irgendeine sinnvolle Aktion wie aktivieren, deaktivieren oder sichtbar schalten war aber nicht möglich. Der Weg zum funktionierenden Bluetooth ist aber sehr einfach, vorausgesetzt die Hardware wurde korrekt erkannt. Zuerst muss das Paket bluez4 (bei Verwendung von GNOME 3) oder bluez installiert werden, sofern das nicht schon der Fall ist. Anschließend muss noch der Bluetooth Service via systemd aktiviert werden: sudo systemctl enable bluetooth.service sudo systemctl start bluetooth.service Danach sollte sich euer PC/Notebook mit einem beliebigen Bluetooth-Gerät koppeln lassen.

Arch Linux auf dem Lenovo Thinkpad E320

Das Thinkpad-Logo mit beleuchtetem i-Punkt
17. Juli 2013
13:29

Wie Leser meines Blogs wissen, besitze ich schon seit längerem ein Lenovo Thinkpad Edge E320, das ich seit Anfang an mit Windows (Schule, etc.) und gleichzeitig Ubuntu betreibe. Seit ich erneut den Versuch gewagt habe, auf Arch Linux umzusteigen, bin ich jetzt auch auf meinem Notebook mit Arch Linux unterwegs. Erst kürzlich erreichte mich eine E-Mail, in der jemand fragte, wie gut Arch Linux auf dem Thinkpad E320 funktioniert. Bestens, mehr kann man da nicht sagen. Wie gewohnt sollte man bei der Installation von Arch Linux am besten der Einleitung für Einsteiger im deutschen oder englischen Wiki folgen. Zusätzlich benötigt das Thinkpad noch das Paket xf86-input-synaptics, damit Touchpad und Trackpoint besser funktionieren und sich entsprechend konfigurieren lassen. Da Arch Linux mit einem sehr aktuellen Kernel daherkommt, braucht man sich um andere Hardware und auch die Batterielaufzeit (bei mir ca. 5 Stunden auf voller Bildschirmhelligkeit beim Surfen im Internet) keine großen Gedanken machen. Wer letztere noch weiter verbessern möchte, was in meinem Falle nicht nötig ist, sollte sich mal TLP anschauen….

Erfahrungen mit dem Google-Play-Support

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5. Juli 2013
16:35

Ich musste mein Nexus 4 leider schon zum zweiten Mal aufgrund von Fehlern reklamieren. Das letzte Mal Anfang dieser Woche aufgrund von Displayfehlern. Beide Male habe ich den Google Support angerufen und wenige Sekunden später war ich auch schon mit einem Mitarbeiter verbunden. Bei beiden Anrufen waren die Mitarbeiter sehr ruhig und haben mir den Austauschprozess sehr genau und detailliert erklärt. So werde mir nach dem Telefonat eine E-Mail geschickt, die den Prozess nochmal beschreibe, ein Formular zum Beilegen der Rücksendung enthält und darüber hinaus auch einen Link, über das man kostenfrei ein neues Nexus 4 bestellen könne. Anschließend habe man 21 Tage Zeit, das defekte Gerät zurückzuschicken. All das kann ich meinen Erfahrungen nach absolut bestätigen und kann dem Service hier nur ein riesiges Lob aussprechen. Bei welchem Händler bekommt man bitte nach knapp vier Monaten ein komplett neues Austauschgerät? Hier kann in manchen Fällen wohl nur Amazon mithalten. Das defekte Gerät muss anschließend in einer der Ersatzbestellung beigelegten Versandtasche verpackt und ein Abholtermin mit DHL Express vereinbart werden. Das…

Eine Woche Arch Linux

Eine vollständige Systemaktualisierung unter Arch
27. Juni 2013
17:54

Seit einer Woche rennt (!) Arch Linux nun wieder auf meinem Haupt-PC und ich bin wirklich begeistert. Zwar habe ich Arch Linux auch zuvor schon ein paarmal angetestet, aber mich scheinbar nie komplett darauf eingelassen. In der Woche, die natürlich keine extrem lange Zeitspanne darstellt, gab es nicht das winzigste Problem: keine Abstürze, keine Abhängigkeitsprobleme (offizielle Paketquellen) beim Installieren von Software, keine durch grafische Tools ausgelöste seltsame Konfigurationen. Der einzige Wermutstropfen gegenüber Ubuntu ist und bleibt die etwas geringere Auswahl an vorkompilierter Software. Für Ubuntu gibt es für wirklich jedes Programm ein PPA, dass die Installation erleichtert (im Gegenzug aber möglicherweise so einiges zerschießt). Bei Arch finden sich zwar viele Programme im AUR, diese müssen aber noch kompiliert werden, was je nach Hardware einige Zeit benötigen kann. Außerdem sind einige Pakete im AUR nicht ganz ordentlich gepflegt, so dass durchaus mal Abhängigkeitsprobleme beim Kompilieren auftreten können. Das ist aber keinesfalls die Regel. Gespannt bin ich auf die erste größere Update-Aktion, die trotz Rolling-Release immer mal wieder bei Arch Linux auftaucht….