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Thinkfan auf Ubuntu 14.04

Nachdem ich mein Notebook (Lenovo Thinkpad E320) vorerst wieder auf Ubuntu 14.04 umgestellt habe, durfte natürlich eine Lüftersteuerung nicht fehlen. Damit hatte ich mich zwar schon an der ein oder anderen Stelle hier im Blog beschäftigt, doch hat sich die Konfiguration ein wenig verändert. Ich verwende nun nicht mehr Thinkpad Fan Control, da dieses scheinbar nicht mehr weiterentwickelt wird. Stattdessen setze ich wieder auf Thinkfan, das sowieso etwas schlanker daherkommt, fast genauso einfach zu konfigurieren ist und vor allem in den Quellen von Ubuntu enthalten ist. Diese Anleitung sollte aber auch für andere Linux-Distributionen wie Fedora, Debian oder Arch Linux anwendbar sein. Wie immer gilt, dass ich keinerlei Haftung für Schäden, die durch diese Anleitung entstehen können, übernehmen werde. Installation Zuerst muss Thinkfan natürlich installiert werden. Dies erledigen wir natürlich wie immer über das Terminal – wer braucht schon das Softwarecenter? sudo apt-get install thinkfan Anschließend müssen wir noch ein Paket installieren, das unsere Sensoren findet und die entsprechenden Konfigurationsdateien schreibt: sudo apt-get install lm-sensors Danach führen wir Folgendes aus:…

In eigener Sache: Eigener XMPP-/Jabber-Server

xaddy
3. Februar 2014
18:38

Ich nutze für meine private Kommunikation schon lange XMPP bzw. Jabber, da dies offene Protokolle sind, die zudem in Unabhängigkeit zu großen Firmen stehen. Noch dazu ist die Funktionsvielfalt sehr groß und die Benutzerfreundlichkeit inzwischen ebenso sehr hoch. In letzter Zeit hatte ich eine XMPP-Adresse bei dukgo.com, also der Community-Plattform der Suchmaschine DuckDuckGo. An sich war ich sehr zufrieden mit der Lösung, war der Server doch sehr stabil und das Instant-Messaging eigentlich völlig sorgenfrei. Einziger Haken an der ganzen Sache war nur, dass DuckDuckGo – auch wenn großer Wert auf Datenschutz gelegt wird – seinen Sitz in den USA hat, was ich inzwischen als nicht sonderlich angenehm empfinde. Zwar nützt ein Serverstandort außerhalb der USA relativ wenig gegen deren Geheimdienste, doch ist der Zugriff auf Benutzerdaten so deutlich erschwert. Aus diesem Gedanken heraus habe ich mich dann intensiv mit dem Thema XMPP dem eigenen Server beschäftigt, der zunächst meiner privaten Kommunikation diente. Da allerdings einiges an Ressourcen auf dem Server brach liegt, ist dieser seit Mitte Januar auch der Öffentlichkeit…

Custom-ROM: Cataclysm

Homescreen (Nova Beta)
30. November 2013
13:33

Seit wenigen Wochen gibt es nun eine neue Android-Version 4.4 namens KitKat, die wieder einige sinnvolle Veränderungen gebracht hat. So gibt es beispielsweise ein überarbeitetes Design, das viele blaue Elemente gegen weiße Pendants ausgetauscht hat oder eine transparente Darstellung der Status- und Navigationsleiste ermöglicht. Aber auf die neuen Funktionen von KitKat möchte ich in diesem Artikel nicht eingehen, darüber haben andere schon mehr als oft genug geschrieben. Stattdessen möchte ich euch eine Custom-ROM auf Basis von KitKat vorstellen, die ich anstelle der Standard-ROM auf meinem Nexus 4 nutze, da mir die normalen Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen nicht ganz ausreichen. Bei den vergangenen Android-Versionen habe ich meistens Paranoid Android oder Purity verwendet, beide waren allerdings unter KitKat noch zu unausgereift und deshalb nur eingeschränkt alltagstauglich. Es war also an der Zeit, sich nach einer neuen ROM umzusehen und dabei bin ich aufgrund vieler positiver Berichte auf Cataclysm aufmerksam geworden und dort auch hängen geblieben. Cataclysm ergänzt das Standard-Android relativ dezent und ist nicht überladen mit hunderten von Modifikationen und Einstellungsmöglichkeiten. Stattdessen taucht…

Kurztipps aus dem Linux-Alltag #1

11. November 2013
18:55

Servus liebe Leser, ich habe mir überlegt, eine kleine Artikelreihe zu starten, in welcher einige interessante Tipps für Linux-Nutzer gesammelt werden. Dabei werde ich mich nicht nur auf *buntu Distributionen fixieren, sondern auch allgemeine Tipps geben.  Sprich, ich werde wohl keine PPAs zu Programme empfehlen, welche es wirklich NUR für *buntu gibt. Meist handelt es sich einfach nur um sehr nützliche Programme oder Konsolentipps. Womöglich lesen hier ebenso noch einige Linux-Neulinge mit, die diesen Artikel zufällig im Ubuntu-Planet sehen, daher werden die Tipps, so gut es geht, einfach beschrieben sein. Übrigens: Android ist auch ein ebenfalls ein Linux, weshalb ich hierfür auch Empfehlungen/Tipps aussprechen werde, wenn auch weniger. Und los geht’s! Tipp #1 Typisches Problem: Der PC muss noch ein Video rendern, etwas hochzuladen oder aus anderen Gründen noch eingeschaltet bleiben, aber ihr müsst euer Haus verlassen. Den PC die ganze Nacht eingeschaltet lassen, nur wegen einem Upload? Dafür gibt es eine Lösung, für die man nicht einmal ein Programm installieren muss! Angenommen, ihr wollt den Rechner um 22:30 herunterfahren…

Clementine Musikplayer 1.2: Fernsteuerung per Android-App

4. November 2013
20:00

Letztens ist der Clementine Music Player in der Version 1.2 erschienen. Ich nutze den Musikplayer schon seit einiger Zeit, da es meiner persönlichen Meinung nach das “bessere” Amarok ist. Dass es jedenfalls schneller ist, kann man nicht bestreiten. Inzwischen gibt es aber nun eine App  namens “Clementine Remote”, die man sich im Play Store herunterladen kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ihr auch die aktuelle Version1.2 vom Player installiert habt. http://www.clementine-player.org/de/downloads Getestet wurde das ganze daher unter Kubuntu 12.10. Während ihr die App herunterladet, solltet ihr schon mal nebenbei im Optionsmenü (Werkzeuge ->Einstellungen) die Freigabe aktivieren. Ihr könnt dabei auch einen PIN festlegen. Zu erwähnen bleibt zudem noch, das diese Anwendung anscheinend nur im eigenen Netzwerk zu funktionieren scheint. Das heißt, ihr könnt von eurem Urlaubsort nicht mithilfe der reinen IP auf eure Musiksammlung zugreifen. Das absolute Killerfeature dürfte wohl die Möglichkeit sein, den Track, der gerade spielt bzw. das ganze Album herunterladen zu können. Dies ist durchaus praktisch. Die App ist auch schon klug genug, um dafür eigene Verzeichnisse…

Rdio gegen Spotify

spotifyrdio
20. August 2013
10:40

Seit knapp einem Jahr nutze ich jetzt schon Spotify und habe mich sehr daran gewöhnt, ständig Zugriff auf eine riesige Musikdatenbank zu haben. Da Spotify bei weitem nicht der einzige Musik-Streaming-Anbieter ist, habe ich mir einen der größten Konkurrenten angesehen: Rdio. Wie aber sieht es aus mit der Musikauswahl, Geschwindigkeit, verfügbaren Programme und Apps? In diesem Artikel gibt es einen kleinen Überblick. Musikauswahl Die Musikauswahl von Spotify und Rdio ist sehr ähnlich, so gut wie alle Lieder die es bei Spotify gibt, gibt es auch bei Rdio. Allerdings hat Spotify zumindest bei meinem Musikgeschmack leicht die Nase vorn, da gefühlsmäßig mehr Versionen von einzelnen Lieder verfügbar sind und auch der ein oder andere Song nur bei Spotify zu finden ist. Insgesamt attestiere ich hier aber Gleichstand, da ich natürlich bei weitem nicht alle verfügbaren Lieder überprüfen konnte. Geschwindigkeit Unter Geschwindigkeit verstehe ich die Zeit, die benötigt wird, bis ein Lied nach dem Auswählen geladen ist und abgespielt wird. Hier hat Spotfiy ganz immens gewonnen. Wähle ich bei Spotify einen Track…

Frischer Anstrich

19. August 2013
19:12

Das letzte Redesign von TuxDroid hat erst im Mai stattgefunden, aber schon nach kurzer Zeit gefiel mir das Design nicht mehr. Zu schwer, mangelhafte Integration von Bootstrap und ein unschönes Kommentarlayout. Beim neuen Design habe ich erneut das Augenmerk auf Minimalismus gelegt, dennoch aber ein paar Effekte eingebaut. So scrollt das Menu nun mit, vergrößerbare Bilder sind besser erkennbar und die mobile Variante ist einfacher zu bedienen. Das Theme befindet sich momentan noch ein wenig in der Entwicklung, letzte Fehler werden also zeitnah beseitigt. Im Moment gibt es noch ein paar Probleme in der mobilen Ansicht, die aber keine großen Einschränkungen bedeuten. Wie findet ihr das neue Design? Ich freue mich über Feedback genauso wie über Fehlermeldungen in den Kommentaren.

Owncloud mit Foldersync synchronisieren

OwnCloud2-Logo.svg
12. August 2013
19:41

Auch ich habe lange Zeit Dropbox genutzt, um meine Daten und dabei insbesondere Bilder von meinem Smartphone zu synchronisieren. Natürlich sind Dropbox oder auch andere Cloud-Dienste sicherlich praktisch, aber man darf nie vergessen, dass man seine Daten in fremde Hände gibt. Glücklicherweise gibt es aber auch Cloud-Lösungen, die man auf seinem eigenen Server bzw. sogar Webspace betreiben kann. Eine davon und wohl auch eine der fortgeschrittensten ist Owncloud. Ich muss darüber hinaus erwähnen, dass ich Owncloud ebenso wie andere Cloud-Dienste ausschließlich zur Synchronisierung von Dateien wie Bildern, Dokumenten oder Musik nutze, meinen Kalender und meine Kontakte lasse ich weiterhin fremdverwalten. Nicht weil ich das besonders toll finde, sondern einfach weil es bislang keine für mich praktikable Lösung gibt dies z.B. mit Owncloud zu erledigen. Einen riesigen Nachteil aber hat Owncloud: Die dazugehörige Android-App ist eher mäßig, auf die Synchronisierung kann man sich kaum verlassen. So fehlten mir immer wieder Bilder, wenn die Internetverbindung während des Uploads mal unterbrochen wurde oder aber die Bilder waren mehrfach vorhanden. Allerdings kann man diesem…

Bluetooth unter Arch Linux

20. Juli 2013
10:14

Ein kurzer Tipp für alle, die Buetooth unter Arch Linux nutzen wollen. Bei mir wurde schon seit der Installation das Bluetooth-Symbol im Tray angezeigt, irgendeine sinnvolle Aktion wie aktivieren, deaktivieren oder sichtbar schalten war aber nicht möglich. Der Weg zum funktionierenden Bluetooth ist aber sehr einfach, vorausgesetzt die Hardware wurde korrekt erkannt. Zuerst muss das Paket bluez4 (bei Verwendung von GNOME 3) oder bluez installiert werden, sofern das nicht schon der Fall ist. Anschließend muss noch der Bluetooth Service via systemd aktiviert werden: sudo systemctl enable bluetooth.service sudo systemctl start bluetooth.service Danach sollte sich euer PC/Notebook mit einem beliebigen Bluetooth-Gerät koppeln lassen.

5 Euro Gutscheine für Netcup

17. Juli 2013
15:22

Seit knapp drei Monaten läuft TuxDroid nun schon auf einem vServer bei Netcup. Bislang sind meine Erfahrungen sehr positiv, weshalb ich eine Empfehlung aussprechen möchte. Im folgenden möchte ich euch zehn Gutscheine anbieten, die euch einmalig fünf Euro Rabatt gewähren. Sollten die Gutscheine hier im Artikel verbraucht sein, könnt ihr in den Kommentare neue anfordern. Natürlich möchte ich euch mit diesen Gutscheinen einen Gefallen tun, ganz uneigennützig handele ich aber auch nicht. Netcup beteiligt mich bei jedem durch den Gutschein gekauften Produkt an 10 Prozent der Einnahmen. Hier die Gutscheincodes: 36nc13740681930 36nc13740681931 36nc13740681932 36nc13740681933 36nc13740681934 36nc13740681935 36nc13740681936 36nc13740681937 36nc13740681938 36nc13740681939 Viel Spaß damit!