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Arch Linux auf dem Lenovo Thinkpad E320

Das Thinkpad-Logo mit beleuchtetem i-Punkt
17. Juli 2013
13:29

Wie Leser meines Blogs wissen, besitze ich schon seit längerem ein Lenovo Thinkpad Edge E320, das ich seit Anfang an mit Windows (Schule, etc.) und gleichzeitig Ubuntu betreibe. Seit ich erneut den Versuch gewagt habe, auf Arch Linux umzusteigen, bin ich jetzt auch auf meinem Notebook mit Arch Linux unterwegs. Erst kürzlich erreichte mich eine E-Mail, in der jemand fragte, wie gut Arch Linux auf dem Thinkpad E320 funktioniert. Bestens, mehr kann man da nicht sagen. Wie gewohnt sollte man bei der Installation von Arch Linux am besten der Einleitung für Einsteiger im deutschen oder englischen Wiki folgen. Zusätzlich benötigt das Thinkpad noch das Paket xf86-input-synaptics, damit Touchpad und Trackpoint besser funktionieren und sich entsprechend konfigurieren lassen. Da Arch Linux mit einem sehr aktuellen Kernel daherkommt, braucht man sich um andere Hardware und auch die Batterielaufzeit (bei mir ca. 5 Stunden auf voller Bildschirmhelligkeit beim Surfen im Internet) keine großen Gedanken machen. Wer letztere noch weiter verbessern möchte, was in meinem Falle nicht nötig ist, sollte sich mal TLP anschauen….

Eine Woche Arch Linux

Eine vollständige Systemaktualisierung unter Arch
27. Juni 2013
17:54

Seit einer Woche rennt (!) Arch Linux nun wieder auf meinem Haupt-PC und ich bin wirklich begeistert. Zwar habe ich Arch Linux auch zuvor schon ein paarmal angetestet, aber mich scheinbar nie komplett darauf eingelassen. In der Woche, die natürlich keine extrem lange Zeitspanne darstellt, gab es nicht das winzigste Problem: keine Abstürze, keine Abhängigkeitsprobleme (offizielle Paketquellen) beim Installieren von Software, keine durch grafische Tools ausgelöste seltsame Konfigurationen. Der einzige Wermutstropfen gegenüber Ubuntu ist und bleibt die etwas geringere Auswahl an vorkompilierter Software. Für Ubuntu gibt es für wirklich jedes Programm ein PPA, dass die Installation erleichtert (im Gegenzug aber möglicherweise so einiges zerschießt). Bei Arch finden sich zwar viele Programme im AUR, diese müssen aber noch kompiliert werden, was je nach Hardware einige Zeit benötigen kann. Außerdem sind einige Pakete im AUR nicht ganz ordentlich gepflegt, so dass durchaus mal Abhängigkeitsprobleme beim Kompilieren auftreten können. Das ist aber keinesfalls die Regel. Gespannt bin ich auf die erste größere Update-Aktion, die trotz Rolling-Release immer mal wieder bei Arch Linux auftaucht….

Bessere Schriftdarstellung unter Arch Linux (Alternative)

Schrift-Einstellungen
21. Juni 2013
20:10

Bei meinem letzten Versuch auf Arch Linux umzusteigen, habe ich schon mal eine Anleitung veröffentlicht, um das standardmäßig sehr kantige und pixelige Schriftbild zu verbessern. Dabei wurde auf Pakete aus dem AUR zurückgegriffen, die von Ubuntu entliehen waren. Bei meinem erneuten Anlauf habe ich (ebenso wie ein damaliger Kommentator) festgestellt, dass dieser Weg völlig übertrieben ist und dass auch ohne Pakete aus dem AUR ein vernünftiges Schrftbild erreichbar ist. Für die nachfolgenden Schritte benötigt ihr das GNOME-Tweaktool, dass via sudo pacman -S gnome-tweak-tool installiert werden kann. Nach der Installation startet ihr das Tool und nehmt Einstellungen auf der Seite Schriften vor. Meine Einstellungen seht ihr im Bild unter diesem Text. Zusätzlich empfehle ich aber ausdrücklich die Installation von Windows-Schriftarten, am besten aus dem AUR mit dem Paket ttf-ms-win8. Dazu benötigt ihr allerdings Zugriff auf die Schriftdateien. Wie ihr auch ohne installiertes Windows 8 an diese herankommt, erfahrt ihr auf der Seite des AURs.

Zurück bei Arch Linux

Einige mögen mich jetzt für verrückt erklären, aber ich habe schon wieder die Distribution gewechselt. Anlass war die mangelhafte Unterstützung von GNOME 3.8 unter Ubuntu 13.04 und dass ich unter Fedora einfach nicht mit RPM warm geworden bin. Inspiriert durch Christophs Umstiegsversuch auf Arch Linux, möchte ich dieser tollen Distribution noch eine weitere (die dritte oder vierte) Chance geben. Vom Herunterladen des Installationsabbildes bis zum fertig installierten System vergingen weniger als eine Stunde, denn die Installation ist mehr als vorbildlich sowohl im englischen als auch deutschen Wiki beschrieben. Ich bin persönlich nach der deutschsprachigen Anleitung vorgegangen und alles hat – wie bei meinen vorherigen Versuchen auch – wunderbar geklappt. Als Desktopumgebung setze ich natürlich – wie weiter oben schon erwähnt – GNOME 3.8 ein, das ich ganz einfach über die Pakete gnome und gnome-extra installiert habe. Dadurch erhält man ein vollkommen unberührtes, unmodifiziertes, vollständiges und konsistentes GNOME. Ein Vergleich mit dem GNOME 3.8 aus dem Ubuntu-PPA ist wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Insgesamt läuft mein Arch Linux nun schon…

Bessere Schriftdarstellung mit Arch Linux

18. November 2012
20:00

Nachdem ich von Ubuntu auf Arch Linux umgestiegen bin, hat mich die Schriftdarstellung von Arch Linux doch ein wenig schockiert. Von Ubuntu war ich ein makelloses geglättetes Schriftbild gewohnt. Zum Glück sind die modifizierten Ubuntu-Pakete im AUR verfügbar, so dass diese einfach nur nachinstalliert werden müssen. Die Pakete, von denen ich spreche, heißen fontconfig-ubuntu, freetype2-ubuntu und cairo-ubuntu. Mithilfe von yaourt sind die Pakete sehr schnell installiert: yaourt -S fontconfig-ubuntu freetype2-ubuntu cairo-ubuntu Die alten Pakete, die einen Konflikt verursachen, müssen entfernt werden. Nach einem Neustart habt ihr nun ein sehr schönes Schriftbild, das mit dem von Ubuntu identisch ist.

Versuche mit Arch Linux

29. August 2011
12:57

In den letzten Tagen habe ich mich verstärkt mit Arch Linux beschäftigt. Schon seit langem reizte mich der Gedanke, mein System so zusammenzustellen, wie ich es möchte, und das ist bei Arch Linux doch in größerem Umfang möglich. Aber mal vom Anfang an. Arch Linux installieren Die Installation von Arch Linux ist nicht sonderlich schwer, vor allem weil es eine sehr schöne Anleitung im Wiki gibt. Diese begleitet den Einsteiger nicht nur bei der Installation, sondern auch bei der Einrichtung. Für den Ubuntu-Nutzer seltsam erscheint zunächst auf jeden Fall das Fehlen der Desktopumgebung, was jedoch auf der Philosophie hinter Arch Linux beruht. Die Installation soll lediglich ein Grundsystem bereitstellen, was der Nutzer sich dann komplett nach seinen eigenen Bedürfnissen einrichten kann.