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Kurztipps aus dem Linux-Alltag #1

11. November 2013
18:55

Servus liebe Leser, ich habe mir überlegt, eine kleine Artikelreihe zu starten, in welcher einige interessante Tipps für Linux-Nutzer gesammelt werden. Dabei werde ich mich nicht nur auf *buntu Distributionen fixieren, sondern auch allgemeine Tipps geben.  Sprich, ich werde wohl keine PPAs zu Programme empfehlen, welche es wirklich NUR für *buntu gibt. Meist handelt es sich einfach nur um sehr nützliche Programme oder Konsolentipps. Womöglich lesen hier ebenso noch einige Linux-Neulinge mit, die diesen Artikel zufällig im Ubuntu-Planet sehen, daher werden die Tipps, so gut es geht, einfach beschrieben sein. Übrigens: Android ist auch ein ebenfalls ein Linux, weshalb ich hierfür auch Empfehlungen/Tipps aussprechen werde, wenn auch weniger. Und los geht’s! Tipp #1 Typisches Problem: Der PC muss noch ein Video rendern, etwas hochzuladen oder aus anderen Gründen noch eingeschaltet bleiben, aber ihr müsst euer Haus verlassen. Den PC die ganze Nacht eingeschaltet lassen, nur wegen einem Upload? Dafür gibt es eine Lösung, für die man nicht einmal ein Programm installieren muss! Angenommen, ihr wollt den Rechner um 22:30 herunterfahren…

Bluetooth unter Arch Linux

20. Juli 2013
10:14

Ein kurzer Tipp für alle, die Buetooth unter Arch Linux nutzen wollen. Bei mir wurde schon seit der Installation das Bluetooth-Symbol im Tray angezeigt, irgendeine sinnvolle Aktion wie aktivieren, deaktivieren oder sichtbar schalten war aber nicht möglich. Der Weg zum funktionierenden Bluetooth ist aber sehr einfach, vorausgesetzt die Hardware wurde korrekt erkannt. Zuerst muss das Paket bluez4 (bei Verwendung von GNOME 3) oder bluez installiert werden, sofern das nicht schon der Fall ist. Anschließend muss noch der Bluetooth Service via systemd aktiviert werden: sudo systemctl enable bluetooth.service sudo systemctl start bluetooth.service Danach sollte sich euer PC/Notebook mit einem beliebigen Bluetooth-Gerät koppeln lassen.

Bessere Schriftdarstellung mit Arch Linux

18. November 2012
20:00

Nachdem ich von Ubuntu auf Arch Linux umgestiegen bin, hat mich die Schriftdarstellung von Arch Linux doch ein wenig schockiert. Von Ubuntu war ich ein makelloses geglättetes Schriftbild gewohnt. Zum Glück sind die modifizierten Ubuntu-Pakete im AUR verfügbar, so dass diese einfach nur nachinstalliert werden müssen. Die Pakete, von denen ich spreche, heißen fontconfig-ubuntu, freetype2-ubuntu und cairo-ubuntu. Mithilfe von yaourt sind die Pakete sehr schnell installiert: yaourt -S fontconfig-ubuntu freetype2-ubuntu cairo-ubuntu Die alten Pakete, die einen Konflikt verursachen, müssen entfernt werden. Nach einem Neustart habt ihr nun ein sehr schönes Schriftbild, das mit dem von Ubuntu identisch ist.

Festplatte bei Nichtgebrauch abschalten

2. September 2012
17:18

Seit längerem baue ich nun schon an einem HTPC, also einem PC, der als Mediaplayer und Receiver am Fernseher agiert. Ein HTPC muss naturgemäß so leise wie möglich arbeiten, damit der Film-, Musik- und Fernsehgenuss nicht gestört wird. Aus diesem Grund werkelt nun seit vorgestern eine SSD in meinem HTPC, die neben der enormen Geschwindigkeit auch den Vorteil völliger Lautlosigkeit bietet. Allerdings bringt der lautlose Betrieb der SSD nichts, wenn die Datenfestplatte trotzdem läuft und ein Rauschen erzeugt, das bei leisen Fernsehsendungen durchaus störend wirken kann. Aber Linux wäre nicht Linux, wenn es für dieses Problem keine Lösung gäbe. Die Lösung liefert uns in diesem Fall das kleine Konsolenprogramm hdparm, das standardmäßig vorinstalliert ist. Sollte dies bei dir nicht der Fall sein, landet es mit einem sudo apt-get install hdparm auch auf deinem System. Bevor wir anfangen, sollte zuerst geprüft werden, ob die Festplatte auch von hdparm unterstützt wird. Dafür rufen wir hdparm mit der Option -C auf: sudo hdparm -C /dev/sdb /dev/sdb muss natürlich entsprechend an euer System angepasst…

USB-Sticks und SD-Karten sicher löschen

29. März 2012
17:52

Ab und zu kommt man in die Verlegenheit, einen USB-Stick oder eine SD-Karte verkaufen zu wollen. Wie inzwischen allseits bekannt sein sollte, reicht ein einfaches Formatieren des betreffenden Flash-Speichers nicht aus, da die Dateien mit einfachsten Mitteln wieder herstellbar sind. Das hat damit zu tun, dass beim Formatieren lediglich die Partitionsstruktur verändert wird, nicht aber die Daten an sich gelöscht oder gar überschrieben werden. Damit die Daten wirklich verschwinden und auch mit spezieller Software nicht mehr herstellbar sind, müssen diese überschrieben werden. Genau das kann das kleine Progrämmchen dd, das unter Ubuntu bereits vorinstalliert ist. Der Befehl, um den ganzen Bereich des Flash-Speichers mit Nullen zu überschreiben, lautet folgendermaßen: sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdX Um die Bezeichnung in der Form /dev/sdX für das zu löschende Wechselmedium herauszufinden, kann z.B. die Laufwerksverwaltung genutzt werden. An dieser Stelle ist anzumerken, dass das Tool dd keinerlei Rückmeldung über den Status ausgibt. Es ist also Warten angesagt. Wer zumindest angezeigt bekommen möchte bei welchen Blöcken das Tool gerade dran ist, der kann das Tool Buffer…

DVDs auf Ubuntu ansehen

4. März 2012
14:16

Lange habe ich mich gewundert und geärgert, warum es nicht möglich war, DVDs auf Ubuntu anzusehen. Der Video-Player lieferte mir den Fehler, dass nicht die passenden Codecs installiert seien. Nach einer kleinen Recherche im Internet im Wiki von ubuntuusers.de, scheint es ziemlich einfach zu sein. Man muss nur ein Paket namens libdvdcss2 installieren, welches allerdings aufgrund rechtlicher Unsicherheiten nicht in den offiziellen Quellen von Ubuntu enthalten ist. Zunächst muss man sich das Paket libdvdread4 aus den Ubuntu-Software-Quellen installieren, wenn es ohnehin nicht schon installiert ist. Falls nicht, kann dies entweder über das Ubuntu Software-Center erfolgen, indem man nach dem Paket sucht und es dann installiert oder über das Terminal durch folgenden Befehl: sudo apt-get install libdvdread4 Anschließend führt man im Terminal diesen Befehl aus: sudo sh /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh Nun sollte es möglich sein, DVDs abspielen zu können. Zu Problemen kann es allerdings noch immer führen, wenn der Regionalcode (RC) auf dem DVD-Player nicht stimmt. Beispielsweise kann man kann DVD aus Australien (RC4) nicht auf einem DVD-Player abspielen, der den RC2 (Europa) trägt, nicht…

VLC 2.0 schon jetzt installieren

VLC 2.0 unter Ubuntu
24. Februar 2012
18:58

Vor ein paar Tagen wurde die neueste Version des allseits beliebten VLC Media Players veröffentlicht. Neben diversen Verbesserungen unter der Haube wurden auch einige Detailverbesserungen an der Oberfläche vorgenommen. Alles in allem sind die Verbesserungen Grund genug, um ein Update des Players vorzunehmen. Allerdings gibt es die neueste Version natürlich noch nicht aus offiziellen Ubuntu-Quellen, da in einem Ubuntu-Release normalerweise nur Sicherupdates für Programme nachgeliefert werden (Ausnahmen: Firefox, Thunderbird). Aber als geübter Ubuntu-Nutzer weiß man sich in einer solchen Situation natürlich zu helfen: Wir installieren die neueste Version einfach aus dem PPA des VLC Players. Vorgehensweise Das ganze Prozedere ist sehr einfach und weitläufig bekannt. Allerdings muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass fremde Paketquellen immer eine gewisse Gefahr für die Stabilität des Systems bergen. In diesem Fall sollte es aber keine Probleme geben, da es sich zum einen um eine erprobte Software handelt und zum anderen ein offizielles PPA der Entwickler verwendet wird. Beginnen wir also damit, das passende PPA hinzuzufügen. Dazu öffnen wir ein Terminal und geben folgendes…

Computernamen in Ubuntu ändern

uname-a
4. Februar 2012
18:02

Bei der Installation von meinem Test-PC habe ich offensichtlich vergessen, einen vernünftigen Computernamen zu vergeben. Dabei ist der Name wichtig für die Identifikation des Computers im Netzwerk. Zum Glück lässt sich der Computername auch nachträglich auf relativ einfache Art und Weise ändern. Los geht’s Öffnet zuerst ein Terminal. Nun gebt ihr folgenden Befehl ein: gksudo gedit /etc/hostname /etc/hosts Es öffnet sich nun der Texteditor mit den zwei offenen Dateien hostname und hosts. Widmen wir uns zuerst der Datei hostname. Im Bild unten habe ich den Teil der Datei markiert, wo der Computername zu finden ist. Gleiches Spiel in der Datei hosts. Wieder befindet sich der Computername dort, wo die Markierung ist. Wichtig ist, dass ihr den neuen Namen in beide Dateien eintragt, da es sonst zu Fehlern kommt. Zum Abschluss muss noch entweder der Netzwerkdienst neu gestartet oder ein kompletter Neustart des Computers vorgenommen werden. Der neue Computername ist nun übernommen.

Eingehängte Laufwerke vom Desktop entfernen

7. August 2011
16:04

Ich persönlich ziehe es vor, einen aufgeräumten Desktop mit möglichst wenigen Icons zu haben. Wo die Verknüpfungen zu den eingehängten Laufwerken in alten Ubuntu Versionen (vor 11.04) noch sinnvoll waren, stören sie durch den Unity-Desktop nur noch. Denn Unity integriert diese bereits in den Launcher, wo sie sowieso deutlich schneller erreichbar sind als über den Desktop. In diesem Artikel möchte ich euch deshalb einen einfachen Weg zeigen, wie ihr die doppelten Einträge vom Desktop ausblenden könnt.