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Erfahrungen mit der c’t Linux

c’t Linux 02/2012 [Bildquelle]

Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach einer Zeitschrift über Linux, die ich abonnieren möchte. Denn egal wie viel mehr und aktuellere Informationen das Internet auch bietet, am schönsten liest es sich doch gedruckt auf Papier. Umso erfreuter war ich, als am 18.07.12 plötzlich die c’t Linux 02/2012 bei mir im Briefkasten lag. Im beiliegenden Schreiben wurde ich nach meiner Meinung gefragt und die möchte ich hier und jetzt gerne kundtun.

Zuerst sei gesagt, dass es das erste Mal ist, dass ich die c’t Linux lese und ich deshalb nur etwas zur vorliegenden Ausgabe sagen und nicht zur c’t Linux allgemein. Da ich jedoch bereits des öfteren die normale c’t gelesen habe, gehe ich davon aus, dass sich meine Erfahrungen auch auf andere Ausgaben übertragen lassen.

Fangen wir bei den Äußerlichkeiten an. Wie bei allen Zeitschriften unter dem Namen c’t ist auch das Titelblatt der c’t Linux eher schlicht gehalten. Damit meine ich nicht nur die Gestaltung an sich, sondern vor allem den Text. Es finden sich hier keine reißerischen Sprüche à la “So kopiert Deutschland” oder “Geheime Tools beschleunigen jedes System”, sondern es wird einfach nur auf den Inhalt hingewiesen. Genau so muss das meiner Meinung nach aussehen. Seriös eben.

Die Äußerlichkeiten interessieren aber natürlich herzlich wenig, denn viel mehr kommt es auf den Inhalt einer Zeitschrift an. Dieser hat einen guten Umfang von rund 170 Seiten, was sich durchaus sehen lassen kann. Die Gliederung der Inhalte erfolgt meines Erachtens äußerst sinnvoll und übersichtlich. Insgesamt gibt es in der Ausgabe 4 Rubriken (Hardware, Software, Server-Praxis, Systemmanagement), die alle vier mit reichlich Artikeln gefüllt sind. Besonderer Schwerpunkt lag bei der vorliegenden Ausgabe auf der Rubrik Hardware. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Inhalt. Dieser ist abwechslungsreich (geschrieben), gut verständlich und auch vom Schriftbild her sehr schön zu lesen. Allerdings wird an der ein oder anderen Stelle auch ein wenig Vorwissen vorausgesetzt, so dass sich die Zeitschrift nur eingeschränkt für Linux-Einsteiger eignet.

Zu guter Letzt muss noch erwähnt werden, dass zwei DVDs beiliegen. Auf diesen ist Linux Mint 13, Softmaker Office 2010, OwnCloud und Fedora zu finden. Gerade Softmaker Office 2010 ist eine nette Beigabe, da die Software sonst kostenpflichtig ist.

Alles in allem hat mir die c’t Linux ausgezeichnet gefallen und ich finde wirklich nichts, was ernsthaft zu kritisieren wäre. Einzig und allein an der Optik könnte etwas gearbeitet werden, denn im Vergleich zu anderen Zeitschriften wirkt die c’t Linux doch etwas “altbacken”.

Inhalt der c’t Linux 02/2012

Quelle: Heise Shop

Hardware

  • Kaufberatung Notebooks
  • Vier Ultrabooks im Test
  • Linux-Notebook Tuxedo Book 131
  • Die richtige Grafik-Hardware
  • Hybridgrafik Optimus
  • SSDs und Linux
  • Netzwerk: LAN, WLAN, UMTS, LTE
  • Alte Videos digitalisieren
  • Fernsehen am Linux-PC
  • Sat-Empfänger mit Kniff
  • Test: USB-Soundkarten
  • Drucker und Multifunktionsgeräte
  • Raspberry Pi als Media-Center

Software

  • Linux Mint 13 einrichten
  • Desktop-Alternative Cinnamon
  • Fedora 17 installieren und nutzen
  • Gnome 3 erweitern
  • Texten und gestalten mit SoftMaker Office
  • Windows im Fenster
  • Komfortable Datensicherung
  • Foto-Tricks mit Gimp 2.8

Server-Praxis

  • Samba: Dateien, Drucker und Verzeichnisdienste
  • Daten synchron mit OwnCloud 4.0
  • Content Management mit Drupal
  • Workflow mit Drupal
  • Piwik: Datenschutzkonformes Webtracking
  • Server in der Amazon-Cloud

Systemmanagement

  • Netzwerkdiagnose
  • Boot-Probleme erkennen und lösen
  • Dual-Boot mit UEFI und GPT
  • Kernel und Treiber kompilieren
  • Btrfs im Praxiseinsatz
  • Boot-Sicherung
  • Hotline
  • Schneller booten mit Systemd

15 Kommentare zu “Erfahrungen mit der c’t Linux

  1. kaufe ich auch immer gerne mal am kiosk.habe sogar auf mein medion nettop
    die mint ( mate ) von ct drauf gespielt.
    allerdings lxde nachinstalliert,da es flotter läuft.
    im abo kommt bei mir die http://www.ubuntu-user.de/

    • Die Ubuntu User habe ich auch schon ein paar Mal gelesen, aber ich möchte nicht auf Ubuntu beschränkt sein. Deshalb kommt die Ubuntu User nicht für ein Abo infrage.

  2. Natürlich auch gekauft. Schwarz auf weiß ist eben etwas wert und auch den Preis wert. Wäre schön, wenn der eine oder andere “Umsteiger” gerade auch mal die Hinweise zur Kaufberatung lesen würden bzw. könnten. Böse Überraschungen würden dann so manchen erspart bleiben, die sich das neuste Notebook kaufen und dann verärgert sind, weil einiges nicht und schlimmstenfalls garnicht funktioniert. Da ich noch LinuxUser und auch easyLinux lese sind die c’tLinux eine gute Ergänzung.
    Bemerkenswert ist schon, das diesmal Mint und nicht Ubuntu beigelegt wurde und auch beschrieben wurde. Stellt für mich jedoch kein Werturteil oder Rang dar. Ciao!
    SoftMaker topp, nutze es schon seit Jahren unter Linux und Windows privat sowie dienstlich!

    • Softmaker Office war mir tatsächlich bislang gänzlich unbekannt. Meine Ersten Erfahungen sind aber doch recht positiv.

  3. Entgegen deinem Artikel “bin ich auf der Suche nach einer Zeitschrift über Linux, die ich abonnieren möchte”, ist die von dir besprochene Ausgabe eine Sonderausgabe und keine Abo Zeitschrift. Das könntest du noch mit aufnehmen.
    Quelle:
    http://www.heise.de/open/meldung/Neues-c-t-Sonderheft-Linux-1625684.html

    • Der erste Satz war mehr oder weniger nur ein Wink, um Tipps zu bekommen, welche Zeitschrift gut zum Abonnieren geeignet ist. Aber ich nehme es wohl wirklich besser mit auf. So wie es sich jetzt liest, kann es tatsächlich verwirren.

    • Die c’t Digitale Fotografie war ursprünglich auch ein Sonderheft, inzwischen gibt es sie im Abo … ich denke, dass heise mit dem Linux-Heft Ähnliches vorhaben könnte.

  4. @marius,das ist absolut richtig.ob linux auf der ps3 oder die verschiedenen distributionen an sich….
    ct machte immer über die jahre eine gute figur und ist bei mir ein kauf muss !

  5. @marius
    Schau dir mal das Linux Magazin an.

    • Werde ich mir demnächst mal kaufen. Ich meine, dass ich das Linux Magazin vor langer Zeit mal gelesen habe, aber die Erinnerung ist schwach ;-)

  6. Die c’t lese ich schon eine Ewigkeit im Abo. Auch ich hatte das Sonderheft gratis im Briefkasten. Und ich gehe davon aus, dass es nur ein Sonderheft bleiben wird. Sonst würde ich durchaus mein Ubuntu User Abo kündigen. Die c’t ist und bleibt für mich die einzige wirklich unabhängige Computerzeitschrift im Lande. Die Tipps kommen fast schon unheimlichimmer zur richtigen Zeit.

  7. Hallo,
    wenn du dir zutraust auch sehr konkrete technische Artikel zu mögen, schau dir mal die FreeX an. Habe ich seit 2002 im Abo, weil es neben dem Linux Magazin die einzige Zeitschrift ist, die wert auf Down&Dirty Inhalt legt.

    http://www.cul.de/freex.html

    Grüße

    • Werde mir FreeX auf jeden Fall einmal anschauen. Ich habe von der Zeitschrift bislang noch nichts gehört und gesehen. Mal sehen welcher Kiosk diese Zeitung führt.

  8. Auch ich kann lediglich gutes über die C’t Linux sowie die C’t (heise) Zeitschriften erzählen. Selbst lese ich die C’t im Abbo da ich gerne in allen bereichen Informiert werden möchte und nicht nur über Linux, jedoch kaufe ich auch gerne die C’t Digitalfotografie und Linux!
    Das Linux Magazin wollte ich auch schon einmal austesten, ansonsten sind die meisten Linx Zeitschriften eher auf einsteiger und umsteiger gemünst und in jeder ausgabe 20 Seiten “Wie installiere ich…” das geht dann doch eher auf die Nerven, in der Computerbild steht auch nicht jedes mal “Windows einrichten und installieren” ;-).

  9. Tag zusammen,

    ich lese, wenn ich mal etwas “leichte Kost” möchte, die linux-user. Viele andere Linux Magazine sind mir dann zu speziell auf gewisse Themen eingefahren – zum Beispiel große Programmier-Blöcke in C++. Ich könnte gerne C++, dazu lese ich aber dann aber kein Magazin. In der linux-user finde ich als Linux-Admin, der aber auch Privat Linux nutzt, interessante Tests und Howtos quer über die Anwender-Palette. In der letzten Ausgabe z.Bsp. was über Blender. Und man benötigt eigentlich kein Vorwissen, was bei den verschiedensten Anwendungen ja oft auch gar nicht möglich ist. Man wird ja nicht dafür bezahlt alles zu testen was so auf dem Linux-Markt herumfährt oder was das neueste Upgrade bringt.

    Also mein Tipp: linux-user

    Gruß

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